Bobby kam vor vier Wochen in unsere Obhut, nachdem die Besitzerin mit seiner Versorgung und Pflege überfordert war und sie uns um Hilfe gebeten hatte.
Bobby war in einem sehr schlechten Allgemeinzustand und hat anfangs viel geschlafen und auch viel gefressen.
Die erste Untersuchung beim Tierarzt war erstaunlich gut, die Blutwerte wiesen keine besorgniserregenden Werte auf und zunächst stand im Vordergrund, Bobby aufzupäppeln und seine nackte Haut zu behandeln. So wurde aus dem kleinen Männlein ein lustiger kleiner Hund, der seiner Pflegemama auf Schritt und Tritt folgte und sie nicht mehr aus den Augen ließ.
Bis er gestern plötzlich nicht aufstehen wollte, erbrochen hat, nichts fressen wollte und nur noch liegen geblieben ist.
Also ging es ab zum Tierarzt, denn das Wochenende steht vor der Tür und dann ist es besser, vorher kurz abzuklären, ob evtl. eine Magenverstimmung vorliegt.
Leider haben die Blutwerte, der Ultraschall und das Röntgenbild eine ganz andere Geschichte erzählt und die war sehr bitter und gemein. Lebertumor, Bauchspeicheldrüsentumor, jede Menge Harnsteine …
So wurde Bobby jedes weitere Leiden erspart und wir haben ihn gehen lassen. Er ist mit einem tiefen Seufzer in den Armen seiner Pflegemama eingeschlafen. Komm gut rüber, kleiner Mann, wir sehen uns wieder.

